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Schnittstelle Wareneingang: Warum eine gute Organisation entscheidend ist

Wäre die Intralogistikkette ein 100-Meter-Lauf, dann fiele der Startschuss im Wareneingang. Wer hier nicht richtig aus den Startlöchern kommt, hat das Rennen praktisch schon verloren. Denn Fehler wirken sich auf alle weiteren Schritte der Prozesskette aus und können im weiteren Verlauf nur selten wieder ausgebügelt werden. Damit ist der Wareneingang für viele Logistik- und Produktionsunternehmen ein kritisches Nadelöhr.
Wie so oft kosten Probleme auch bei der Warenannahme nicht nur Zeit, sondern gehen schnell auch ans Geld. Zudem schmälern sie auf Dauer die Leistungsfähigkeit des Lagers. Daher bedarf es einer guten Organisation und einer zuverlässigen Kontrolle, um den Wareneingang nicht zum Flaschenhals werden zu lassen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Standardaufgaben im Wareneingang

Im Wareneingang müssen viele Vorarbeiten geleistet werden, die für den innerbetrieblichen Materialfluss entscheidend sind. Eine sorgfältige Planung ist hier das A und O. Denn nur so lassen sich Fehler vermeiden.


• Warenannahme

Die Transportgüter müssen nach ihrer Anlieferung fachgerecht entladen und physisch inventarisiert werden. Um unnötigen Arbeitsaufwand zu vermeiden, sollte vorher festgestellt werden, ob die Lieferung auch wirklich für Ihr Unternehmen bestimmt ist.

• Wareneingangskontrolle

Nach dem Entladen müssen Identität und Anzahl der Waren auf Übereinstimmung mit Warenbegleitpapieren (Frachtbrief, Lieferschein, etc.) sowie die Verpackung auf eventuelle Schäden geprüft werden. Ebenso erfolgt im Beisein des Transporteurs eine Qualitätskontrolle. Alle Schritte sollten sorgfältig quittiert und fehlende oder beschädigte Ware nachgefordert beziehungsweise zurückgeschickt werden.

• Lagerbestandserfassung

Anschließend verfolgt die Verbuchung ins Warehouse-Management-System. Dazu werden die Güter gesetzlich verpflichtend im Wareneingangsbuch vermerkt und sind dann im Bestand verfügbar.

• Einlagerung

Ist die Ware verbucht, können die Materialien ans Lager übergeben und eingelagert werden.

Zusätzliche Herausforderungen im Wareneingang

Nicht jeder Wareneingang ist planbar: Retouren werden beispielsweise häufig unerwartet angeliefert. Nicht immer liegt also ein Bestellformular vor, mit dem sich die Sendung direkt identifizieren lässt. Ferner bedürfen Zollwaren einer entsprechenden Freigabe, weshalb sie zunächst in einem Zollsperrlager zwischengelagert werden. Zudem macht es im Wareneingang einen erheblichen Unterschied, ob es sich um auftragsbezogene Ware, die umgehend benötigt wird, oder eine reine Nachschublieferung handelt, deren Produkte nicht für Aufträge mit zügigem Warenausgang bestimmt sind.

Optimierter Wareneingang: kurze Durchlaufzeiten und hohe Flexibilität

Das richtige Maß zwischen Sorgfalt und Schnelligkeit im Wareneingang ist wie ein Ritt auf der Rasierklinge. Einerseits ist es wichtig, ausreichend zu kontrollieren, um keine Mangelware anzunehmen und schwerwiegende Störungen in den Folgeprozessen zu vermeiden. Andererseits ist es wichtig, die Betriebskosten durch möglichst kurze Durchlaufzeiten und geringen Personalaufwand im Wareneingang zu senken. Digitale Services, ein priorisierter Wareneingang, die Vermeidung von Stoßzeiten sowie ein bedarfsgerechter Prüfumfang können dabei helfen.
Sie wollen Ihren Wareneingang optimieren? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Als Experte für Intralogistik finden wir die beste Lösung für Ihre Supply Chain.

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